| Der Museumsverein Stockholm-Roslagens Järnvägar (SRJmf) und die Museumsbahn Upsala-Lenna Jernväg (ULJ) Sowie einige Bemerkungen bezüglich des 891 mm Eisenbahnnetzes im östlichen Teil der Provinz Uppland ("Roslagen"). |
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Der Bahnhof Rimbo in den 1890er Jahren: Die Dampflokomotive SRJ 3 "Rimbo" ist mit dem Personenzug nach Stockholm abfahrtsbereit. Diese Maschine, die von NOHAB im Jahre1884 gebaut wurde, steht heute im schwedischen Eisenbahnmuseum. Zwei der Wagen (Nr. 9 und Nr.14) sind wieder im fahrplanmäßigen Verkehr unserer Bahn. Bild aus der Sammlung von Bengt Ljungh. |
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Zielsetzung des Vereins ist es, die historische Eisenbahn von Uppsala Ostbahnhof nach Lenna (21 km) und Faringe (33 km vom Uppsala entfernt) aufrecht zu erhalten. Der Name Upsala-Lenna-Bahn ist historisch; diese Bahn ist die älteste der 891 mm-Schmalspurbahnen des ehemaligen Eisenbahnnetzes in Roslagen. Sie wurde 1876 als Verbindung der Eisenhütte in Lenna mit den Eisenerzgruben in Dannemora durch Anschluss der Regelspurbahn Uppsala-Gävle (UGJ) fertig gebaut. Zwei Jahre später war eine weitere Schmalspurbahn im nördlichen Teil Upplands im Betrieb genommen, die Dannemora-Hargs Järnväg (DHJ). Sie verband die Gruben in Dannemora mit dem Überseehafen.
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SJ Gp 3132 (Motala Werkstatt 1950), das erste Dampflokomotive unseres Vereins, die von 1974 bis 1985 im Betrieb war. Foto: Owe Danneskog, Faringe 1975. |
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| In den ersten Jahren war Stockholm, und besonders der Bahnhof bei Djursholms Ösby, Zentralpunkt des Vereins, aber als es Anfang der1970er Jahre offensichtlich wurde, dass die neue Regelspurbahn nach Hallstavik die noch benutzten Schmalspuren überflüssig machen würde, gab es eine Möglichkeit, eine eigene Bahnstrecke zu erwerben. Die Pläne für eine Museumsbahn ostwärts von Uppsala wurden von der Stadtführung tatkräftig unterstützt und der planmäßige Museumszugverkehr zwischen Uppsala und Lenna begann im Sommer 1974. Noch drei Jahre, bis zur Öffnung der neuen Strecke von Hargshamn nach Hallstavik im Jahre 1977, hatte der Verein nur am Wochenenden die Bahnstrecke zur Verfügung und SJ verlangte, dass die sicherheitsrelevanten Dienste vom Personal der SJ gemacht werden sollten. Nach Stillegung des Güterverkehrs wurde die 33 km lange Bahnstrecke von Uppsala zum Bahnhof Faringe von der Stadt Uppsala für einen symbolischen Preis von der SJ übernommen. Der alte Kreuzungsbahnhof Faringe wurde zum neuen Zentralpunkt des Museumsbahnbetriebes. Die Bahnstrecke ostwärts nach Rimbo wurde schon im folgenden Winter (1978) abgerissen, aber bis 1981 konnte unser Verein die Werkstatt des ehemaligen Bahnbetreibwerkes in Rimbo benutzen. Als sich die SJ Anfang der 1970er Jahre darauf vorbereitete, auch den Personenverkehr südlich von Rimbo einzustellen, wurde der Betrieb dieses Teiles des Bahnnetzes 1972 vom Kreisverband Stockholmer Lokalverkehrs (KSL, später SL) übernommen. |
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Ein heutiger (1994) Personenzug mit Triebwagen BR X10p der Roslagsbahn an der nördlichen Endstation Kårsta. Foto: Lars Granström | |||
Die Roslagsbahn (RB) wurde als eine Tochterunternehmen der SL weiter betrieben. Die RB bestand damals aus eine Hauptstrecke (Stockholm Ö – Rimbo), mit drei Ästen (Roslags Näsby – Österskär, Djursholms Ösby – Eddavägen und Djursholms Ösby – Näsbypark). Die älteste Lokalbahn, die s.g. Djursholmsbahn von Djursholms Ösby nach Eddavägen, wurde Ende 1975 stillgelegt und im folgenden Jahr abgerissen. Einige Jahre bevor Betreibseinstellung wurde den elektrischen Betrieb eingestellt, und es wurde nur einen Zugpaar gefahren (s.g. Konzessionszug).
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| (Übersetzung und Bearbeitung aus dem Englischen von Harald Agrell. Weitere Bearbeitung von Johan Hellström) |
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